Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Veranstalter

Veranstalter der Reise ist die Firma Otto Strunk Omnibusbetrieb GmbH, Bahnhofstraße 7-9,

25335 Bokholt-Hanredder.

Bankverbindung: Sparkasse Südholstein, IBAN: DE92230510300005389598 - BIC: NOLADE21SHO

 

2. Anmeldung / Buchungsbestätigung / Leistungen

Die Anmeldung kann schriftlich oder mündlich vorgenommen werden. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung vom Veranstalter an den Kunden zustande. Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung vom Inhalt der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das der Veranstalter für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde dem Veranstalter innerhalb dieser Frist die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.

Die vertragliche Leistungspflicht vom Veranstalter bestimmt sich nach der Reiseausschreibung in Verbindung mit der Buchungsbestätigung und allen ergänzenden Informationen vom Veranstalter für die jeweilige Reise im Reisekatalog oder auf der Internetseite.

 

3. Mindestteilnehmerzahl

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl für alle angebotenen Reisen: 20 Personen

 

4. Unterbringung

Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel. Der Preis gilt pro Person im Doppelzimmer. Einzelzimmer stehen nur in beschränktem Umfang zur Verfügung. Dafür ist der angegebene Zuschlag zu zahlen.

 

5. Leistungsänderungen / Preiserhöhung

Die Leistungen ergeben sich aus der Reisebeschreibung. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Leistungen zu verändern, sofern sie zweckdienlich sind und die Reise nicht beeinträchtigen bzw. wesentlich verändern. Programmänderungen durch den Veranstalter bleiben vorbehalten. Durch unvorhergesehene Ereignisse, zum Beispiel Wechselkursänderungen oder Ölzuschläge bei Fähren, Mehrwertsteueränderungen usw., erforderlich werdende Preisänderungen bleiben dem Veranstalter vorbehalten. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für den Veranstalter nicht vorhersehbar waren. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Im Falle einer erheblichen Änderungen einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten, oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung vom Veranstalter über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen. Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. vorzeitige Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen) hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Veranstalter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

6. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder

b) wenn der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Für alle Schadensersatzansprüche gegen den Reiseveranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter bei Personen- und Sachschäden bis 2.500.000,00 € pauschal.

 

7. Sicherstellung des Reisepreises (Insolvenzversicherung)

Gemäß § 651 k BGB besteht eine Versicherung zur Absicherung des Insolvenzrisikos. Die Erfüllung wird durch die Ausstellung eines Sicherungsscheines nachgewiesen. Der Sicherungsschein wird dem Kunden mit der Reisebestätigung ausgehändigt.

 

8. Reiserücktritt / Stornokosten / Reiserücktrittskosten-Versicherung

Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn durch eine schriftliche Erklärung von der Reise zurücktreten. Es entstehen folgende Stornierungskosten:

bis 40 Tage vor Reisebeginn 30,00 €

39 - 30 Tage vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises pro Person

29 - 14 Tage vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises pro Person

13 - 04 Tage vor Reisebeginn 80 % des Reisepreises pro Person

ab 03 Tage vor Reisebeginn 100 % des Reisepreises pro Person

 

Zur Absicherung der Stornierungskosten wird eine Reiserücktrittskosten-Versicherung dringend empfohlen. Die Versicherung erstattet die vertraglichen Stornierungskosten, die Mehrkosten der Hinreise bei verspätetem Reiseantritt, die zusätzlichen Reisekosten sowie den anteiligen Reisepreis bei einem Reiseabbruch. Die Versicherungsbedingungen und die Prämien entnehmen Sie bitte der Reisebestätigung.

 

9. Rücktritt durch den Veranstalter wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

Der Veranstalter kann bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Regelungen zurücktreten:

a) die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch den Veranstalter sind unter Punkt 3 angegeben.

b) Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

c) Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung der Absage der Reise durch den Veranstalter diesem gegenüber geltend zu machen. Bereits gezahlte Gelder werden dem Kunden unverzüglich erstattet.

 

10. Ausschlussfrist und Verjährung

Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.

 

11. Reiseschutz

Nach den bestehenden Reiserecht-Richtlinien sind wir verpflichtet, Sie auf die Abschlussmöglichkeit einer Reisekrankenversicherung mit Rücktransport (die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Kosten nicht erstatten) hinzuweisen. Falls Sie keinen passenden Reiseschutz buchen, tragen Sie die Kosten eines Kranken-Rücktransports sowie zusätzliche Reisekosten selbst.

 

 

Gültig ab 01.01.2015